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Die Wurzeln des Kramerbräu gehen auf das Jahr 1619 zurück. Zu diesem Zeitpunkt wurde das Anwesen erstmals unter dem Namen „Auerbräu“ (benannt nach dem damaligen Eigentümer Barthlme Auer) urkundlich erwähnt. Durch den Verkauf des Anwesens an Andre Cramer im Jahr 1668 erhielt der Betrieb den bis heute existierenden Namen „Kramerbräu“. Im Jahr 1867 erwarb Lorenz Hirschberger den Kramerbräu. Wie alle übrigen 11 Pfaffenhofener Brauereien bestand der Kramerbräu aus einem landwirtschaftlichem Betrieb für die Rohstoffproduktion (Hopfen und Braugerste), einer Mälzerei und Brauerei für die Veredelung und schlussendlich einer Gastwirtschaft für die Direktvermarktung. |
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Wappen
des Kramerbräu |
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Dieses ökonomisch stabile Netzwerk wurde im Zuge der Spezialisierung Stück für Stück aufgegeben. 1922 stellte der Kramerbräu Pfaffenhofen seinen aktiven Brauereibetrieb ein und seit Mitte der 80er Jahre ist auch die Gaststätte verpachtet. Über viele Jahre blieb damit nur noch der landwirtschaftliche Betrieb übrig. Dieser wurde bereits 1989, lange vor dem großen Öko-Boom, auf ökologischen Landbau umgestellt.
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